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Abrieb


So nennt man die Abnutzung der Reifenoberfläche. Beim Fahren reibt sich Gummi der Reifenoberfläche über den Asphalt ab und hinterläßt dort diese Gummischicht, die für bessere Bodenhaftung und Grip sorgt.

Abstimmung


Die grobe Abstimmung (Getriebe, Aerodynamik, Reifen) wird bereits in der Fabrik der Teams vorgenommen. Auf dem Rennplatz wird dann die Feinabstimmung vorgenommen, die sich speziell auf die äußeren Bedingungen vor Ort bezieht.

Abtrieb


Dies ist die Kraft, die durch den Luftstrom generiert wird, der über und um das Chassis, die Flügel und die Aufhängungsteile strömt. Formel 1 Autos können bis zu dreimal so viel Abtrieb erzeugen wie dessen Eigengewicht, dadurch werden die Boliden regelrecht auf die Fahrbahn gepresst. Mehr Abtrieb kann durch Verstellen der Flügelflächen gewonnen werden (innerhalb der vom Reglement vorgeschriebenen Zonen).

ACEA


Vereinigung der europäischen Automobilhersteller. Dazu gehören unter anderem die größten europäischen Autohersteller wie Fiat, Ford, BMW, Renault und DaimlerChrysler, die auch im Formel-1-Geschäft mitmischen.

Aerodynamik


Die Wissenschaft davon, wie Wind oder Luft über ein Objekt wegzieht. In diesem Fall über das Chassis oder die Aufhängung eines Formel 1 Autos.

Airbox


Die Öffnung an der Front der Motorenabdeckung ist designed, um möglichst viel komprimierte Luft dem Motor zuzufügen und so für optimale Leistung zu sorgen.

Aktive Aufhängung


Die aktive Aufhängung wurde Ende 1993 infolge einer Reglementsänderung verbannt: die Lage des Autos zur Fahrbahn wurde per Software direkt über die Aufhängung gesteuert, je nach Strecke konnte ein spezielles Programm geladen werden. Williams führte das System 1992 ein.

Anpressdruck


Der Anpressdruck entsteht durch die Luftströmung, die an Front- und Heckspoiler einen starken Luftwiderstand erzeugt, der das Fahrzeug an den Boden presst.

Anti-Dive


Durch konstruktive Änderungen soll das Eintauchen der Vorderachse beim Bremsen verringert werden.

Anti-Lift


Durch Einstellung der Aufhängungsgeometrie soll das Eintauchen der Hinterachse beim Beschleunigen verringert werden.

Aquaplaning


Zwischen Reifen und Fahrbahn sammelt sich Wasser, das vom Reifenprofil nicht mehr verdrängt werden kann. Der Wagen beginnt zu schwimmen und wird dadurch unkontrollierbar für den Fahrer.

Aufhängung


Die Radaufhängung dient der Dämpfung, der Abfederung sowie der sichereren Führung der Vorder- und Hinterräder.

Aufwärmrunde


Die Aufwärmrunde ist die Runde vor dem offiziellen Start des Rennens. Sie dient zur Rennvorbereitung (Reifen, Bremsen) des Fahrzeuges.

Autoclave


Die Autoclave ist ein Industrie-Ofen, der von Grand Prix Teams dazu benutzt wird, Karbon-Teile zu backen und diese so für den Einsatz in den Fahrzeugen fertig zu stellen.

Balance (aerodynamische)


Ein Fahrzeug befindet sich in Balance, wenn es einer ausgewogenen Luftstrombelastung ausgesetzt ist. Bei fehlender Balance reagiert das Fahrzeug mit Unter- oder Übersteuerung.

Ballast


Um den Schwerpunkt nach unten, sowie die Gewichtsverlagerung zu optimieren, werden über die Längs- und Querachse des Wagens Zusatzgewichte (meist aus Wolfram, einem Schwermetall) angebracht.

Barge Board


Englisch für Windabweiser: Aerodynamisches Hilfsmittel, das seitlich am Vorderteil des Chassis angebracht ist, um den Luftstrom gezielt zu leiten.

Benzintank


Der Benzintank ist eine Gummiblase, die festgelegte Kriterien der FIA erfüllen muss. Er befindet sich zwischen Fahrer und Motor.

Blackbox


Sensorendaten des Wagens (Telemetrie) werden in der Blackbox gesammelt und an die Leitrechner der Teams übermittelt.

Blattfeder


Die Blattfeder dient der harten und sehr unkomfortablen Art der Federung des Fahrzeugs. Sie besteht aus mehreren Lagen Federstahl.

Blistering


Blistering ist die Blasenbildung auf der Lauffläche der Pneus.

Box


Box ist die übliche Bezeichnung für die Werkstätten neben der Rennstrecke, in denen die Rennwagen gewartet und repariert werden. Außerdem fahren sie von hier aus auf die Rennstrecke.

Boxengasse


Die Boxengasse kennzeichnet den Bereich, in dem während des Rennens die Boxenstopps stattfinden. Sie befindet sich in Höhe der Start- und Ziellinie und ist nur den Teams und dem Personal vorbehalten. Außerdem wird die Boxengasse nochmals unterteilt in einen inneren und einen schnellen Bereich. Im inneren Bereich wird an den Wagen gearbeitet, wobei der schnelle Bereich die Ausfahrt zur Rennstrecke markiert.

Boxenstopp


Kommt das Fahrzeug während des Rennens an die Box, finden dort schnellstmöglich kleinere Reparaturen, Nachtanken und Reifenwechsel statt. Er ist außerdem ein wichtiger Bestandteil der Renntaktik.

Bremsbalance


Die Bremsbalance ist die Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die der Fahrer anhand eines im Cockpit befindlichen Schalters regeln kann.

Bremsen


Zwei Bremsklötze und höchstens sechs Kolben sind pro Rad erlaubt. Nicht verwendet werden dürfen Kühlflüssigkeit, ABS und servounterstützte Bremsen.

Bremsplatte


Blockiert ein Rad beim Anbremsen, dann entsteht an dieser Stelle auf dem Reifen eine sogenannte Bremsplatte - eine abgeflachte Stelle auf dem Reifen, die das Fahrverhalten beeinträchtigt.

Camber


Bezeichnung für eine leichte Wölbung hin zur Fahrbahnmitte.

Chassis


Das Chassis ist der Teil des Fahrzeugs, an dem alle anderen Komponenten eines Wagens befestigt sind. Mit einer speziellen Bienenwaben-Technik werden die Chassis komplett aus Kohlefaser hergestellt und sind deshalb sehr widerstandsfähig. Gleichzeitig sind die Chassis aber auch extrem leicht.

Circuit


Internationaler Begriff für Rennstrecke.

Concorde-Abkommen


Das Abkommen der FIA und der FOA, benannt nach dem Sitz der FIA am Place de la Concorde in Paris, regelt die sportliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Verbänden, Organisatoren und Teams. Entstanden nach einem Zwist zwischen dem Autoverband und den F1-Konstrukteuren in den 80er Jahren, der beinahe zu einer Spaltung des GP-Sports geführt hätte. Die EU-Wettbewerbskommission plant eine Überarbeitung.

Crashtest


Belastungstests für verschiedene Fahrzeugteile (z.B. Überrollbügel, Monocoque). Von der FIA vorgeschrieben.

Curbs


Bezeichnung für die in den Kurven angebrachten erhöhten Randsteine.

Deflector


(engl. = Ablenker) Auch Barge-Board oder Turning-Vane genannt. Bauteil, das hinter dem Vorderrad stehend angebracht ist, um den entstehenden Luftwirbel zu beruhigen. Ist aufgrund der Windabweiser-Affäre von Ferrari in Malaysia 1999 weltberühmt geworden.

Differential


Das Differential ist der Getriebemechanismus im hinteren Teil des Chassis im Getriebe, der es den Antriebswellen erlaubt, sich unabhängig in verschiedenen Geschwindigkeiten zu drehen.

Differentialsperre


Die Differentialsperre sichert den Vortrieb, falls nur ein Rad Haftung hat, indem es das Ausgleichsgetriebe sperrt.

Diffusor


Das nach hinten hochgezogene Leitwerk sorgt für einen kontrollierten Luftstrom am Unterboden, um dabei möglichst viel Unterdruck zu erzeugen.

Digital TV


Eine neue Form der Übertragunstechnik, anstatt den traditionellen Analogsignalen, werden sämtliche Daten digital übermittelt. Das Digital TV bringt den zahlenden Zuschauern die Übertragung eines GPs oder eines Trainings auf mehreren Kanälen nach Hause. Der Zuschauer hat so die Möglichkeit, mehrere Perspektiven gleichzeitig zu verfolgen, oder sich die Rundenzeiten detailiert anzusehen.

Distanz


Ein Rennen führt über eine maximale Distanz von 305 km, das ergibt eine unterschiedliche Anzahl zu fahrender Runden je nach Länge einer Rundstrecke. Falls nach 2 Stunden diese Distanz nicht erreicht ist, wird der Erste zum Sieger erklärt und heraus gewunken.

Downforce


engl. = Abtrieb

Drehmoment


Bezeichnung für die Schubkraft bzw. das Beschleunigungsvermögen, das vom Motor auf die Räder übertragen wird. Ausschlaggebend ist dabei der Verbrennungsdruck im Motor.

Drehstabilisatoren


Drehstabilisatoren gehören zur Vorderradaufhängung und können bei Bedarf verstellt werden. Sie sorgen für den höchst möglichen Grip, sowie für minimale Chassisbewegungen.

Dreiecksquerlenker


Der Dreiecksquerlenker ist ein Element der Radaufhängung, das von der Aufsicht dreieckig aussieht und daher seinen Namen hat.

Driften


Driften wird das kontrollierte Rutschen eines Wagens über beide Achsen bei Kurvenfahrten genannt.

Drive-by-wire


Drive-by-wire ersetzt die Seilverbindung zwischen Pedal und Motor. Die Öffnung der Drosselklappen werden durch einen Sensor, der die Stellung des Gaspedals misst, geregelt.

ECU


Abkürkung für „Electronic Control Unit“ (- elektronisches Steuergerät)

Effizienz


Der Anpressdruck entsteht durch die Luftströmung, die an Front- und Heckspoiler einen starken Luftwiderstand erzeugt, der das Fahrzeug an den Boden presst.

Einführungsrunde


Die Einführungsrunde, auch Aufwärmrunde genannt, wird unmittelbar vor dem Rennstart gefahren. Das gesamte Feld der Teilnehmer umrundet den Kurs mit niedriger Geschwindigkeit hinter dem Streckensicherheitsfahrzeug, um u.a. die Reifen auf die erforderliche Idealtemperatur zu erwärmen und die Strecke zu inspizieren. Am Ende der Einführungsrunde nehmen die Fahrzeuge ihre Plätze in der Startaufstellung ein. Danach erfolgt der Rennstart.

Endklassement


Das Endklassement ist die deutsche Bezeichnung für die Fahrer und Teams, die in die Wertung des jeweiligen Rennens eingehen.

FIA


Federation Internationale de l'automobile, die FIA ist die Aufsichtsbehörde, sie schreibt die technischen und sportlichen Reglemente. Außerdem leitet und kontrolliert sie sämtliche Anlässe während einer Grand Prix Saison.

Flap


Die horizontalen Teile eines Front- oder Heckflügels oder Querstreben, werden durch die Endplatten begrenzt.

Flat-Spotting


Englisch für Bremsplatten: Entstehen durch das Blockieren der Räder. Die Räder blockieren beim heftigen Anbremsen einer Kurve. In dieser Situation können Bremsplatten extrem starke Vibrationen herbeiführen.

Fliegende Runde


Damit bezeichnet man eine vollständige gezeitete Runde. Die Zeitmessung startet, wenn der Fahrer die Start-/Ziellinie überfährt und stoppt, wenn er sie das nächste Mal, also nachdem er die gesamte Strecke einmal durchfahren hat, wieder überfährt.

Fliehkraft


Fliehkraft ist die Bezeichnung für die Kraft, die einen Wagen in der Kurve nach außen drängt.

Fly-by-wire


(engl.) Ursprünglich eine aus dem Flugzeugbau kommende Beschreibung der elektronisch gesteuerten Bewegung verschiedener Ruder an den Tragflächen. Vgl. Drive-by-wire.

Flügel


Flügel ist die Kurzbezeichnung für die Heckflügel, die den Abtrieb der Hinterachse fördern.

FOA


Abkürzung für Formule One Administration. Die FOA ist eine Organisation, die sich um die wirtschaftlichen Aspekte (Preisgelder, Vermarktung, etc.) kümmert. Chef dieser Organisation ist Bernie Ecclestone. Die FOA ist aus der FOCA hervorgegangen, die 1971 als Vereinigung der Konstrukteure entstanden ist. Die FOA gehört zur Holding SLEC (Slavica und Ecclestone).
Die EU-Wettbewerbskommission fordert derzeit eine Umstrukturierung der Organisationen FOA und FIA.

FOCA


Die Formula One Constructors Association wurde von Ecclestone gegründet, um die Interessen der Teams gegenüber anderen, aussenstehenden Organisationen (z.B. FIA) zu vertreten.

Frontflügel


Frontflügel dienen dazu, den Wagen in Kurvenfahrten fester auf den Boden zu drücken, um eine maximale Kurvengeschwindigkeit zu erlangen.

Frühstart


Durch elektronische Überwachnung kann ein verfrühtes Anfahren beim Start sofort angezeigt werden. Die Strafe für einen Frühstart beläuft sich auf 10 Sekunden Boxenstopp, bei dem keine Reparaturarbeiten vorgenommen werden dürfen.

Gewicht


Mindestens 600 kg muss das Gewicht eines Rennwagens (inklusive aller Betriebsflüssigkeiten wie Öl oder Kühlwasser, jedoch ohne Benzin) inklusive Fahrer auf die Wage bringen.

GPDA


(Grand Prix Drivers' Association) Organisation der Formel-1-Fahrer, die sich für deren Rechte und Interessen einsetzt.

Grid


International verwendete Bezeichnung für die Startaufstellung.

Grip


Dieser Ausdruck wird permanent von Ingenieuren und Fahrer verwendet, wenn es darum geht, ein Auto auf eine bestimmte Strecke abzustimmen. Gemeint ist damit, wie gut das Packet Chassis/Reifen zur Fahrbahn liegen, je besser der Grip desto wohler fühlen sich die Fahrer. Der Ausdruck wird auch dafür benutzt, wieviel Abtrieb ein Auto aerodynamisch produzieren kann.

Ground Effekt


In den 80er Jahren wurden von den Teams speziell geformte Unterböden benutzt, die die Luft von vorne nach hinten ansaugten und damit das Auto regelrecht auf den Asphalt pressten, auch als "Saugeffekt" bekannt.

Haarnadel


Typischerweise werden so ganz enge, langsame Kurven benannt, z.B. La Source (Spa) oder Loews (Monaco).

Handling


International verwendeter Begriff für das gesamte Fahrverhalten von Rennwagen.

Ideallinie


Bezeichnung für die ideale Linie einer Rennstrecke, auf der der Kurs am schnellsten befahren werden kann.

Intermediates


Intermediates sind Halbregenreifen, die bei etwas feuchter Piste zum Einsatz kommen. Das Reifenprofil ähnelt dem eines Regenreifens, hat aber weniger Profiltiefe.

ISC


International Sporting Code: Begriff für das Internationale Regelwerk der FIA.

Kiesbett


Das Kiesbett ist die gesicherte Auslaufzone, in der der Wagen stark abgebremst wird.

Kohlefaser


(Karbon) Kohlefaser-Verbundstoff: Besonders widerstandsfähiger Werkstoff, der für hoch beanspruchte Teile wie z.B. Monocoque oder Aufhängung verwendet wird.

Launch Control


Englisch für Starthilfe: Elektronisches Startprogramm, das den Rennstart automatisch durchführt.
Eine Softwarelösung verhindert beim Rennstart das Durchdrehen der Räder und sorgt dafür, dass der Fahrer ohne Verlust losfahren kann. Die Launch Control sorgt dafür, dass die Antriebsräder mit der optimalen Drehzahl zu drehen beginnen, während der Motor bereits hochgedreht wurde. Die Launch Control wurde in der ersten Saisonhälfte 2001 von der FIA zugelassen.

Lizenz


Lizenz bezeichnet den Führerschein für nationale und internationale Motorsportwettbewerbe.

Maße und Größen


maximale Breite: 180 cm
maximale Höhe: 95 cm
Bodenfreiheit : 5 cm - 25 cm

Exaktere Angaben befinden sich im technischen Reglement.

Motor


Vorgeschrieben sind heckbetriebene Viertaktmotoren mit maximal 10 Zylindern, maximal 5 Ventilen und maximal 3000ccm Hubraum. Die durchschnittliche PS-Zahl liegt bei 870. Das Gesamtgewicht des Motors beläuft sich auf ca. 100kg.

Nachtanken


Seit 1994 ist das Nachtanken wieder erlaubt, nachdem es 11 Jahre lang verboten war. Die Tankgeschwindigkeit beträgt 22 Liter pro Sekunde.

On-Board Kamera


Die On-Board Kamera ist eine Kamera, die direkt am Wagen montiert wird. Sie sorgt für interessante oder spektakuläre Einblicke aus dem fahrenden Wagen. On-Board Kameras werden gewöhnlich am höchsten Punkt des Wagens, auf der Lufthutze, im Bereich der Vorderachse oder im Cockpit montiert. Weil das zusätzliche Element auf der Lufthutze die Aerodynamik des Wagens beeinflussen kann, müssen - um die Chancengleichheit zu wahren - alle Wagen dort ein Gehäuse montieren, das bei Bedarf eine Kamera aufnehmen kann.

ONS


Oberste Nationale Sportbehörde - oberste Behörde eines Landes im Motorsport.

Paddock


Paddock wird der Bereich genannt, in dem die Teamtransporter und Motorhomes stehen, auch Fahrerlager genannt.

Pitlane


Deutsch: Boxengasse. Dies ist der Bereich zwischen den Boxen der Teams und der Boxenmauer, normalerweise gilt hier ein Geschwindigkeitslimit von 80km/h während eines Rennens.

Pitstop


Deutsch: Boxenstopp. In der Formel 1 wird der Boxenstopp genutzt, um Reifen zu wechseln und nachzutanken, gewöhnlich wird dieser von mindestens 17 Mechanikern durchgeführt. Die Dauer eines Boxenstops variiert je nach Benzinmenge zwischen 5 und 17 Sekunden.

Pole Position


Die Pole Position ist die beste Ausgangslage für einen Fahrer, er nimmt dabei das Rennen von der vordersten Position in Angriff. Nach dem Samstags-Qualifyings wird die Startaufstellung ermittelt, der schnellste Fahrer erreicht die Pole Position, also den Startplatz 1.

Punktevergabe


In der Reihenfolge des Zieldurchlaufes werden am Ende eines Rennens Punkte an die jeweils Schnellsten vergeben, wobei der Rennsieger am meisten Punkte erhält. Die Punkte werden dem Fahrer und seinem Team zugesprochen und entscheiden in zwei Wertungen (Fahrer- und Teamwertung) über die Weltmeisterschaft.
Die Punktevergabe änderte sich im Verlaufe der Zeit. Seit 2003 gilt folgende Verteilung:

1. Platz = 10 Punkte
2. Platz = 8 Punkte
3. Platz = 6 Punkte
4. Platz = 5 Punkte
5. Platz = 4 Punkte
6. Platz = 3 Punkte
7. Platz = 2 Punkte
8. Platz = 1 Punkt

Qualifying


Freitags und Samstags von 13 - 14 Uhr fährt jeder Fahrer eine gezeitete Runde. Dabei gehen die Fahrer nacheinander auf die Strecke, am Freitag in der Reihenfolge des aktuellen Weltmeisterschaftstandes. Das Ergebnis des Freitag-Qualifyings bildet die Startreihenfolge für das Qualifying am Samstag - in umgekehrter Reihenfolge. Also der Erste vom Freitag startet am Samstag zuletzt. Aus dem Ergebnis des Samstag-Qualifyings ergibt sich dann die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag.

Rennabbruch


Bei schlechter Wetterlage oder falls ein Fahrzeug die Rennstrecke blockiert, wird das Rennen mit einer roten Flagge abgebrochen.

Renngewicht


Das Renngewicht ist das Gewicht des Rennwagens während dem Rennen bei vollem Benzintank und inklusive Fahrer.

Rutschwinkel


Der Rutschwinkel befindet sich zwischen der Fahrtrichtung und der Stellung der Vorder- und Hinterräder.

Safety Car


Safety Car wird das Sicherheitsfahrzeug genannt, das das Feld der Fahrzeuge in die Aufwärmrunde führt. Ebenfalls verwendet wird das Safety Car, um das Rennen infolge jeglicher Zwischenfälle zu neutralisieren, besonders oft kommt es bei heftigem Regen zum Einsatz. Eingeführt wurde das Safety Car 1992.

Sitz


Bei einem Unfall muss die Möglichkeit gegeben sein, den Fahrer samt Sitz aus dem Wagen zu heben. Deshalb darf der Sitz nicht mehr fest installiert sein.

Slicks


Ende 1997 wurden die Slicks von der FIA im Reglement verboten. Die Slicks haben eigentlich einen ähnlichen Aufbau wie jeder Strassenreifen, ist jedoch profillos und hat so eine wesentlich größere Lauffläche. Bei Betriebstemperatur (ca. 85 Grad) baut der Slick die optimale Haftung zur Fahrbahn auf, er "klebt" das Fahrzeug nahezu auf den Asphalt.

Spurbreite


Es ist eine maximale Spurbreite von 180 cm zugelassen.

Stop-and-go Strafe


Die Stop-and-go Strafe wird für unsportliches Verhalten verschiedenster Art ausgesprochen, z.B. für Frühstarts, Blockieren eines Gegners oder zu schnellem Durchfahren der Boxengasse. Der Fahrer muss dabei 10 Sekunden in den Boxen warten, ehe er wieder ins Rennen eingreifen kann und darf dabei weder tanken noch sonstige Reparaturen am Fahrzeug durchführen lassen.

Superlizenz


Superlizenz ist die Lizenz, die ein Fahrer benötigt, um in der Formel 1 starten zu dürfen. Sie wird von der FIA verwaltet.

Telemetrie


Telemetrie ist die Methode, Daten jeglicher Art vom Auto in die Boxen zu übertragen, entweder in Echtzeit, als Aufzeichnung oder als Download. Die Telemetrie dient dazu, die komplette Leistung eines Autos zu analysieren und auszuwerten.

Traktionskontrolle


Diese Software Lösung wurde bis 1993 von Williams aber auch von anderen Teams intensiv benutzt. Ende 1993 wurde diese durch die FIA verboten, in der ersten Saisonhälfte 2001 jedoch wieder zugelassen. Das System erhielt von Sensoren an der Antriebsachse Meldungen, sobald die Traktion nicht optimal war, die Software konnte so sofort reagieren und die Leistung verringern. Besonders nützlich war diese Technik bei nasser Piste oder bei den stehenden Starts, dort bezeichnet man diese elektronische Hilfe als Launch Control.

Untersteuern


Die Tendenz eines Autos, über die Vorderachse zu schieben und bei der Einfahrt in eine Kurve geradeaus zu laufen (z.B. bei zu hoher Geschwindigkeit, oder zu haftungsarmen Untergrund) nennt man Untersteuern. Frontgetriebene Wagen sind anfälliger für dieses Phänomen, als jene, die über einen Heckantrieb verfügen.

Überrollbügel


Bei einem Unfall mit Überschlag soll der Überrollbügel den Insassen des Wagens besser vor Verletzungen schützen.

Übersteuern


Mit Übersteuern bezeichnet man einen schleudernden Wagen, der sich um seine Hochachse dreht. Die Fahrer sprechen dann häufig davon, dass sie "vom Heck überholt" worden seien. Diese Auswirkungen bei Haftungsverlust des Wagens mit dem Untergrund trifft man besonders bei heckbetriebenen Wagen an.

Warm up


Das Warm up findet jeweils am Rennsonntag 4,5 Stunden vor dem Rennstart für die Dauer von 0,5 Stunden statt. Es bietet den Teams die letzte Möglichkeit, die Fahrzeuge vor dem Rennen nochmals zu überprüfen und etwaige Änderungen am Setup vorzunehmen.

Wheel-Spin


Mit Wheel-Spin bezeichnet man die durchdrehenden Antriebsräder eines Wagens, zum Beispiel beim Start. Es entsteht dichter, beißender Rauch, weil die Reifen abgeschliffen werden und der abgeriebene Gummi schwarze Spuren auf dem Untergrund hinterläßt. Wenn der Fahrer zuviel Gas gibt, vermögen die Reifen die Motorenkraft nicht mehr auf den Untergrund zu übertragen und drehen durch. Durch beabsichtigtes aber dosiertes Wheel-Spin vermag der erfahrene Profi einen Wagen an Ort und Stelle gezielt zu drehen.

X-Wings


Diese Zusatzflügel wurden von Tyrrell an deren Chassis 025 zum ersten Mal praktisch eingesetzt. Die auf den Seitenkästen montierten Flügel sollten den Boliden zusätzlichen Abtrieb verschaffen. Infolge Sicherheitsbedenken wurden die Flügel nach dem GP Imola 1998 von der FIA verboten.




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