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Neue Regeln




Aerodynamik

Insgesamt, so schätzt die FIA, sollen die Boliden durch die Anhebung des Frontflügels, durch die Verringerung des Hecküberhangs und durch eine Beschneidung der Diffusoren am Unterboden etwa 30 Prozent an Abtrieb verlieren. Das Ziel dieser Maßnahmen: Einerseits die Höchstgeschwindigkeiten senken und andererseits die Kurvengeschwindigkeiten, auf ein für die Fahrer erträgliches und den Sicherheitsstandards genügendes Maß zu regulieren.

Realistisch sind die Prognosen über den Verlust der "Downforce" allerdings kaum, denn die Teams haben keinen Winterschlaf gehalten: Im Windkanal wurde in unzähligen Stunden am "Bodywork" der 2005er-Modelle gearbeitet, so dass die FIA-Defizite schon bald wieder kompensiert sein werden. Dennoch wirken sich die Änderungen drastisch auf das Äußere der Rennwagen aus, die im Vergleich zum Vorjahr noch futuristischer wirken.

Reifen

Künftig werden die 20 Superlizenz-Inhaber sowohl Qualifying als auch Rennen mit nur einem Reifensatz bestreiten müssen. Für Bridgestone und Michelin heißt das, künftig extrem haltbare Reifen liefern. Damit diese nicht verschleißen, werden sehr harte Gummimischungen verwendet werden – mit einer nicht zu unterschätzenden Konsequenz für die Piloten: Harte Reifen "kleben" nicht gut auf dem Asphalt, die Boliden rutschen in den Kurven.

So ist in dieser Saison Gummi-schonendes Fahren Trumpf und Reifenwechsel finden nur noch in Notfällen statt. Eine veränderte Fahrweise ist gefragt: Bisher konnten bei den einzelnen Stints über kurze Distanzen die Reifen regelrecht "verblasen" werden - jetzt sind sie der Schlüssel zum Sieg über die gesamte Renndistanz.

Motoren

2005 müssen die V10-Triebwerke im Heck eines jeden F1-Boliden zwei Grand Prix' überstehen. Um weitere Kosten einzusparen wurde die Laufzeit der 900-PS-Motoren auf zwei Renndistanzen plus Qualifying erhöht. Ein Wechsel der Antriebseinheit wird – wie schon 2004 - mit der Strafversetzung um zehn Startplätze geahndet. Weil auch in diesem Bereich ständig Verbesserungen erzielt werden, wird der Leistungsverlust die Formel 1 nur kurzfristig einbremsen.

Neben Laufzeiten von bis zu sechs Rennen wird in letzter Zeit ebenfalls über den Einsatz von V8-Motoren diskutiert. Ob durch die zusätzlichen Entwicklungsprogramme wirklich Geld gespart werden kann, darf bezweifelt werden...

Boxenstopps

Die Zeiten, in denen sich mehr als 20 Mechaniker um ein Rennauto vor der Box versammelt haben, sind vorerst vorbei: Reifenwechsel im Rennen sind tabu, nachtanken bleibt weiterhin erlaubt. Im Notfall ist eine Kombination von Sprit und Reifen bei einem Boxenhalt verboten und würde zwei Besuche bei der Crew zur Folge haben.

Sollte das Wetter unerwartet umschlagen und Regenreifen erforderlich machen, gilt allerdings das bisherige Reglement: Regenreifen stehen jedem in ausreichender Zahl zur Verfügung und dürfen während des Rennens montiert werden. Dann dürfen die Mechaniker selbstverständlich zum Schlagschrauber greifen und die Fahrzeuge in Sekundenbruchteilen neu bereifen.





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